FDDK
Aus der Kölner TheaterNacht wird das
Festival der darstellenden Künste

Angels Aerials

ANGELS Aerials ist Kölns Flugtheater. Von Seilen gehalten fliegen die Darsteller:innen durch den Raum, tanzen an senkrechten Wänden, fallen aus der Höhe und schweben ihrem Publikum entgegen. In der Luft sind die ANGELS in ihrem Element.
Susanne Beschorner hat das Flugtheater 2003 gegründet. Seitdem bespielen sie und ihr Ensemble wechselnde Orte.
Sie spüren dem nach, was diese Orte erzählen, verbinden das mit Musik, Literatur, Film zu poetischen Geschichten in der Luft.
Die Inszenierungen des Kölner Flugtheaters sind zugleich voll kraftvoller Bilder und surrealer Poesie, denn sie verrücken den festgelegten Bühnenraum. Wenn sich das Horizontale und das Vertikale verkehren, narrt dies das Auge, widerspricht den gängigen Sehgewohnheiten. Buchstäblich alles wird auf den Kopf gestellt.

Seit 2011 führen die ANGELS neben der künstlerisch-professionellen Arbeit Kultur- und Bildungsprojekte mit Kindern und Jugendlichen durch. 2020 wurde das Flugtheater in einen gemeinnützigen Verein umgewandelt, um die Arbeit mit Lai:innen weiter zu auszubauen und sichtbarer zu machen. 

Wie eine Schnecke ihr Haus tragen die ANGELS ihre Projekte an unterschiedliche Orte. Ziel ist es, Menschen, vor allem Kinder und Jugendliche, fliegen zu lassen, ihre Blickwinkel zu verrücken und ihnen neue Perspektiven zu zeigen. Flugtheater ermöglicht Lai:innen wie Künstler:innen, sich von der Schwerkraft zu befreien und außerhalb von physikalischen Grenzen die Bewegungsmöglichkeiten des Körpers zu erforschen. Dies an unerwarteten Orten, auf ungewöhnliche Weise, denn alle werden zum Fliegen ermächtigt und bleiben doch verankert an Brücken, Häusern und in konkreten Lebenswirklichkeiten.


Das Theater unter der Brücke ist ein Theater VON, FÜR und MIT Kindern und Jugendlichen und mit ANGELS Aerials Kölns einziges Flugtheater. Es liegt im Kölner Brennpunktstadtteil Mülheim. Hier hat es sich zum Schwerpunkt gemacht, an der Resilienz – der Fähigkeit, schwierige Lebenssituationen zu meistern – anzusetzen und die individuellen Stärken und Ressourcen zu fördern.

  • In diesem Theater arbeiten professionelle Künstler:innen für Kinder und Jugendliche und mit Kindern und Jugendlichen partizipativ auf Augenhöhe zusammen.
  • Es geht nicht vorrangig um Unterhaltung.
  • Es geht um die Wirkmacht der Kunst durch die individuelle Erfahrung.
  • Es geht um Bildung – die eigene und die der Gesellschaft.
  • Es versteht sich als barrierefreies Theater – nicht nur im baulichen Sinne sondern als frei von Barrieren in den Köpfen und den Geldbeuteln. Alle Angebote des Theaters sind kostenfrei.
  • Es entsteht ein Mix aus künstlerischen Produkten, Fortbildungen, theater- und tanzpädagogischen Angeboten und Teilhabe
  • …mit ungewöhnlichen und einzigartigen Mitteln