Verhungern ohne Berührung. Übersättigt von zu viel Nähe. Skin Hunger erkundet unser manchmal paradoxes menschliches Verhältnis zu Körperkontakt – zu viel, zu wenig, nie genug.
Im Spiel zweier Tänzerinnen entsteht ein vibrierendes Geflecht aus Anziehung und Abstoßung, aus Kontakt und Leere. Skin Hunger ist eine Einladung, die Vielschichtigkeit und Fragilität von Nähe zu erkunden und fragt, wie Verbindung entstehen kann, auch da, wo Berührung fehlt oder Grenzen gesetzt sind. Das Publikum wird eingeladen Teil dieser immersiven Erfahrung zu werden und das eigene Verhältnis zur Haut – als Barriere, Resonanzfläche und Kontaktfläche zur Außenwelt – neu zu spüren und zu hinterfragen.
Spieltermine: 4. + 5. Dezember, 19:30 Uhr, Kunsthafen, Köln
In Kooperation mit dem atelier.automatique Bochum, FREIRAUM Düsseldorf, Studio Audience im ArtAsyl e.V., Initiative Bielefelder Subkultur e.V.
Gefördert durch: Kulturamt Düsseldorf, Kulturamt Bielefeld, Kulturamt Köln, Kulturamt Bochum, NRW Kultursekretariat, Stiftung Sparkasse Bielefeld, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste