Wir sind wütend. Wir sind frustriert. In einer Zeit zunehmender Radikalisierung fragen wir uns, wie es möglich ist, dialogoffen und kompromissbereit zu sein. Dem Rechtsruck setzen wir einen Ringeltanz entgegen und suchen nach Formen kollektiver Geborgenheit. Was
passiert, wenn weibliche* Wut auf radikalen Humanismus trifft?
In unserer Inszenierung, inspiriert von Molières „Der Menschenfeind“, erforschen wir den Balanceakt zwischen Ehrlichkeit und sozialer Harmonie. Unser Fokus liegt dabei auf der Rolle von FLINTA*-Personen und weiblichen* Konfliktlösungsstrategien zur Überwindung
gesellschaftlicher Spaltungen. Hier trifft Sinnlichkeit auf Sachlichkeit und Amüsement auf Analyse und fruchtbare Aggression. Kommt vorbei und setzt eure Empathie-Antennen auf:
Wir verbinden uns, wir wappnen uns für Widerstand und wühlen uns solange durch den braunen Dreck, bis wir – endlich – was Verbindendes finden.